wieshofermuehle.at

Geschichte

Wie schon zu Beginn erwähnt wurde, wird bereits seit weit über 500 Jahren an unserem Firmensitz in St. Johann in Tirol Mehl gemahlen. Die Errichtung des Mühlenkanals muss bereits im hohen Mittelalter, im 12. Jahrhundert, erfolgt sein, da er seit dieser Zeit jahrhundertelang als Grenzlinie zwischen den Pfarren und Gerichtsvierteln St. Johann und Kirchdorf fungiert hat.

St. Johann war seit jeher als beliebter Standort für Mühlen bekannt, da die für das Mahlen von Mehl benötigte Wasserkraft auf Grund zweier Achen zur Genüge vorhanden war. Um 1700 wurden im Stadt- und Landesgericht Kitzbühel 58! Mühlen erfasst. In dieser Zeit war die Mühle als "Stopfenaumühle" bekannt, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass der die Mühle umgebende Weiler/Ortsteil als Stopfenau bezeichnet wurde. Diesen Namen kann man auch heute noch der blauen Ortsbeschilderung an unserem Hauptgebäude und dem Schriftzug "Stopfenau" in unserem Firmenlogo entnehmen (ersichtlich unter "Kontakt", Menü-Bild "Email").

Abbildung 1: Wieshofer-Mühle um 1890, (vgl. eigene Darstellung)

Nachdem der Betrieb zahlreiche Male seinen Besitzer wechselte und das gesamt Anwesen 1809 auf Grund der Kriegsereignisse höchstwahrscheinlich von der damaligen Besatzungsmacht gebrandschatztund wurde, erwarb schließlich Franz Wieshofer im Jahre 1857 die wiedererstandene Mühle samt dazugehörender Landwirtschaft. Von dieser Zeit an befand sich die Wieshofer-Mühle nun durchgehend im Familienbesitz.

Abbildung 2: offenes Mühlenrad um 1910, (vgl. eigene Darstellung)

Anschließend übernahm sein Sohn Johann Wieshofer I die Geschicke der Mühle samt dazugehörigem Sägewerk, welcher über die Jahre die Stellung seines Betriebes festigte. Doch es war vor allem Johann Wieshofer II der den Mühlen-, Sägewerks- und Landwirtschaftsbetrieb enorm ausbaute. In den 1920'er Jahren wurde das ausgediente Mühlenrad von einem elektrischen Wasserkraftwerk ersetzt und die Mühlenleistung entscheidend ausgebaut. Einen Rückschlag bedeutete die Enteignung und der Abtransport sämtlicher Sägewerksmaschinen gegen Ende des II. Weltkrieges.

Abbildung 3: Mühle und Sägewerk um 1930, (vgl. eigene Darstellung)

Nachdem die harten Jahre des Wiederaufbaus geschafft waren, entsand in den 1950'er Jahren ein völlig neuer Mühlenkomplex samt Siloanlage. In den 60'er Jahren wurde der Mühlenbetrieb weiter ausgebaut und die Landwirtschaft um etliche Hektar Grund und ein neues Wirtschaftsgebäude ergänzt.

Abbildung 4: neu entstandener Mühlenkomplex Mitte der 1950'er, (vgl. eigene Darstellung)

Nach dem Tod von Johann Wieshofer II im Jahre 1966, übernahm sein Sohn Johann Wieshofer III den Mühlenbetrieb samt Landwirtschaft. Von seinem Großvater Johann Wieshofer II für das Handwerk der Müllerei inspiriert, stieg Werner Krainz, Neffe des kinderlosen Johann Wieshofer III in den 1980'ern in den Mühlenbetrieb mit ein. Zu Beginn der Neunziger wurde die Mühle umfassend modernisiert und ein neues e-Werk errichtet.

Der Beitritt Österreichs zur europäischen Union im Jahre 1995 führte zu einem Massensterben der Mühlenbetriebe in Österreich. Nur mittels Ausbau des Futterwerkes gegen Ende der 90'er Jahre und einen damit einhergehenden massiven Einstieg in den bis dato etwas vernachlässigten Futtermittelsektor, konnte man am Markt bestehen bleiben. Zur Jahrtausendwende existieren schlussendlich in ganz Tirol nur mehr zwei Mühlen!

Abbildung 5: Werner Krainz in jungen Jahren bei der Arbeit:), (vgl. eigene Darstellung)

Zu Beginn des Jahres 2010 tritt Lukas Krainz, Sohn von Werner Krainz in den Mühlenbetrieb ein. Nur etwa ein halbes Jahr später verstirbt Johann Wieshofer III im Alter von 89 Jahren. Beinahe gleichzeitig wird die neue Biomasseanlage in Betrieb genommen.

Mitte 2012 tritt Caroline Krainz-Gasteiger, Tochter von Werner Krainz in den Mühlenbetrieb ein und am Ende des selben Jahres wird unser Mehlsilo modernisiert.

Wir machen keinen Hehl daraus, dass das österreichweite Mühlensterben auch unserem Betrieb sehr stark zugesetz hat. Nie zuvor in unserer Firmengeschichte galt es derart sich durch innovative Ideen, hochwertigste Produkte und bestem Service am Markt einzigartig zu präsentieren und somit unersetzlich zu machen.

Unsere Begeisterung für diesen traditionsreichen Beruf und der empfundene Ehrgeiz für diese Herausforderung sollen dazu beitragen, dass das Kapitel Wieshofermühle noch lange nicht abgeschlossen ist.

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Kontakt

Kunstmühle Johann Wieshofer

Inhaber Werner Krainz

Oberhofenweg 2
6380 St. Johann in Tirol
Österreich

Tel.: +43 (0) 5352 62219
Fax: +43 (0) 5352 65465
E-Mail: info@wieshofermuehle.at