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Mühle

Produktion, Mühle

 

In unserem Mühlenbetrieb werden die Getreidesorten „Weizen“ und „Roggen“ zu Mehl, Schrot, Weizenkeime, Kleie, und Futtermehl vermahlen.


Dabei handelt es sich bei unserer Produktionsstraße um eine so genannte „kombinierte Mühle“. Das heißt Weizen und Roggen können zu circa 80% mit demselben Maschinepark verarbeitet werden. Für die verbleibenden 20% ist der Einsatz von differenten Maschinen auf Grund der unterschiedlichen Beschaffenheit der Getreidesorten nötig.
Die Produktion beider Sorten kann somit nicht gleichzeitig geschehen und so wird je nach Bedarf in einer Woche Weizen und in der anderen Roggen vermahlen, wobei die Erzeugung von Roggenmehl nur etwa 15% des Weizenmehlproduktion beträgt.

 

 

Doch wie funktioniert unsere Mühle überhaupt?

 

Um dies zu veranschaulichen, haben wir stellvertretend für beide Getreidesorten den Querschnitt und die Verarbeitung von Weizen dargestellt:

Abbildung 1: Querschnitt eines Weizenkorns, (vgl. http://www.aras-vertrieb.ch/biodura.html, [zuletzt abgerufen am 20/02/2011]

Zuallererst wird das Weizenkorn bei uns per LKW angeliefert, grob vorgereinigt und in die einzelnen Silozellen eingelagert. Je nach Bedarf gelangt es dann in die so genannte „Kopperei“ (Reinigung). Hier wird das Getreidekorn gründlich gereinigt. Das heißt Ackerstaub wird abgesaugt, artfremde Getreidesorten und Fremdkörper wie etwa Steine, etwaige Eisenteile, etc., werden ausgeschieden. Sprichwörtlich wird also die Spreu vom Weizen getrennt mit dem Ziel nur das reine Weizenkorn an sich zu erhalten. Anschließend wird das gereinigte Weizenkorn mit einem sogenannten Walzenstuhl zu Schrot gemahlen.


Abbildung 2: Walzenstuhl, (vgl. eigene Darstellung)

Dies geschieht mittels zweier, mit hoher Drehzahl gegenläufig rotierender, geriffelter Eisenwalzen. Dabei berühren sich die beiden Walzen beinahe und durch diesen sehr engen Freiraum (Mahlspalt) werden die Weizenkörner mit hohem Anpressdruck „hindurch gemahlen“ (geschrotet). Der somit gewonnene Weizenschrot wird per Saugluft (Pneumatik) in Rohrleitungen in den obersten Stock transportiert um anschließend von einer Vielzahl unterschiedlich grober Siebe, welche sich in zwei exzentrisch bewegenden Plansichtern befinden, nach Körnungsgröße ausgesiebt und somit in Einzelprodukte aufgeteilt zu werden.

 

Abbildung 3: Plansichter mit annähernd 100 unterschiedlicher Siebe, (vgl. eigene Darstellung)

Die durch die feinsten Siebbespannungen gefallenen Teile des Mehlkörpers landen bereits jetzt schon im Mehllager. Der weitaus größere Anteil des Weizenkorns jedoch muss denselben Prozess erneut durchlaufen. Dies bedeutet abermals per Walzenstuhl einmahlen, transportieren, aussieben. Doch damit nicht genug, denn ein gewisser Prozentsatz des Weizenkorns muss diesen Vorgang etliche Male über sich ergehen lassen. Als Zwischenprodukt fällt hier beispielsweise der Weizenkeim an. Je öfter sich dieser Prozess wiederholt, desto dunkler wird das dabei anfallende Mehl, bis als Endprodukte nur mehr die Weizenkleie als Bestandteil der Weizenschale und das sehr dunkle Futtermehl übrig bleiben und zur Weiterverarbeitung in das Futterwerk wandern.

 

Abbildung 4: Mehlsieb – somit sehr feine Siebbespannung, (vgl. eigene Darstellung)

So wird eine Vielzahl von Walzenstühlen mit unterschiedlichen Walzenoberflächen, in diesen Ablauf zwischengeschaltete Maschinen, und eine noch größere Anzahl von Sieben benötigt, wenn man maximale Qualität und maximalen Ertrag (Ausbeute) aus den wertvollen Rohstoffen erzielen will.

 

Abbildung 5: Zahlreiche Maschinen wie diese Kleieschleudern sorgen für höchste Qualität und bestmögliche Ausbeute (vgl. eigene Darstellung)

 

 

Abbildung 6: Hochdrucklüfter als Teil der Pneumatikanlage zum Produkttransport (vgl. eigene Darstellung)

 


Natürlich haben wir hier den Verarbeitungsprozess nur sehr einfach veranschaulicht – eine genaue Darstellung würde sehr viel Seiten mehr in Anspruch nehmen und fürs Erste lediglich verwirren. Sollten Sie dennoch Interesse am genauen, deutlich komplexeren Produktionsablauf haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen und einen etwaigen Besichtigungstermin vereinbaren.

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Kontakt

Kunstmühle Johann Wieshofer

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